GEDANKEN

von der Freiheit der Gedanken

Im nachmittaglichen Glanz einer Träne bitteren Geschmacks
ohne Inhaltsstoffe, ein Kopf so leer.
Wundgedachtes außerordentlich wohlgeordnet,
um breit zum Augenschein getrimmt, denn sowas sei gesund.
Heiterkeit umspielt die Augenwinkel, Ohrenschmaus ertönt!
Abschalten.

Die Jacke an,
das Auge auf,
die Schuhe zu,
das Handy aus.

Schnellen Schrittes
beseelter Wunsch nach Ruhe und Frieden.
Laufenlassen des Stromes im Kopf.
Die Gedanken befreien des Chaos mühelose Fracht.
Der Kopf entleert sich der Völle.
Entbehrungen nach dem Nichts, zu viel.

Gedanken, Gedachtes, Gedächtnis. Ein Dach? Danken?

Gedanken, Gänge, Laien.
Gedankengänge
Gängeleien
Laiengedenken – Danke.
Laiengänge denken
gedacht, gelacht, gegangen

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